31.08.

Amsterdam Schiphol: Irisscan für Flying Blue Mitglieder

Privium Irisscan am Amsterdamer Flughafen SchipholVor ziemlich genau fünf Jahren hat die KLM das Pilotprojekt Privium am Flughafen Schiphol in Amsterdam gestartet. Durch einen einfachen Irisscan ersparen sich registrierte Mitglieder die langen Warteschlangen bei der Passkontrolle der Einreise.
Bisher musste man pro Jahr 99 Euro bezahlen um eine Privium Basic Mitgliedschaft zu erhalten. Mitglieder des Vielfliegerprogrammes der KLM können diesen Pass nun vergünstigt für 50 Euro und 17.000 Prämienmeilen pro Jahr erwerben.
Die Karte kann natürlich nicht einfach bestellt werden. Nach dem Ausfüllen des Mitgliedsformulars erhält man eine schriftliche Bestätigung. Danach muss am Flughafen ein Termin mit dem Privium-Servicecenter ein Termin zum Speichern des Irisbildes vereinbart werden.

30.08.

Etihad startet Vielfliegerprogramm: Etihad Guest

Seit gestern bietet die in den Vereinigten Arabischen Emiraten beheimatete Etihad Airways ein Vielfliegerprogramm an: Etihad Guest.
Im Gegensatz zu vielen anderen Programmen gibt es laut Aussage von Etihad keine Black out Dates, d.h. für alle Flüge von Etihad sind Plätze für Prämienflüge reserviert. Weiterhin gibt es die Möglichkeit durch Zuzahlung bereits bei geringen Meilenwerten auf dem Konto einen Prämienflug zu erwerben. Eine wirkliche Besonderheit, die Etihad Guest von anderen Programmen unterscheidet ist, das bei Prämienflügen die zum Teil bezahlt wurden auch in diesem Verhältnis neue Meilen gesammeln werden können. Wird, zum Beispiel, ein Prämienflug zu 50% mit Meilen und 50% bar bezahlt, so werden dem Meilenkonto auch für die bezahlte Hälfte Meilen gutgeschrieben.

Ansonsten unterscheided sich Etihad Guest nicht wesentlich von den Kundenbindungsprogrammen anderer Flugesellschaften:

  • Die gesammelten Meilen besitzen eine Gültigkeit von drei Jahren
  • Es gibt drei Mitgliedslevel: Etihad Guest, Etihad Guest Silver und Etihad Guest Gold. Wobei sich die letzteren beiden durch zusätzliche Priviliegien vom Basislevel unterscheiden.
29.08.

Die Statistik der verlorenen Koffer

Die Assosciaton of European Airlines (AEA) hat die Tage den Consumer Report für das zweite Quartal 2006 veröffentlicht. Einige Fakten im Überblick:

  • 81,1% der Kurzstreckenflüge hob mit maximal 15 Minuten Verspätung ab.
  • Auf der Langstrecke wurden in 72,7% aller Fälle die Flugpläne eingehalten
  • Pro 1.000 Passagiere gingen 13,3 Koffer verloren.

Betrachtet wurden für diese Auswertung 980.000 Flüge mit 93 Millionen Passagieren in drei Monaten. Zu den Mitgliedern der AEA gehören unter anderem Alitalia, British Airways, Air France, Ibera, KLM, Lufthansa und Virgin Atlantic Airways.
Am sorgsamsten, man staune, ging laut Auswertung die Turkish Airlines mit dem Gepäck um – lediglich 3,4 Koffer pro 1.000 Passagieren wurden hier nicht wieder aufgefunden. Die meisten Gepäckstücke verlor British Airways (16,9 pro 1.000 Passagiere). Den Fluggästen der Lufthansa erging es nicht viel besser: Pro 1.000 Passagiere kamen 16,8 Gepäckstücke nicht am Zielort an.

28.08.

Neue Business Class bei Emirates

Vor einigen Tagen ist eine Boeing 777-300ER, die auf der Strecke Dubai und London Gatwick eingesetzt wird mit einer neuen Business Class ausgestattet worden. Bis Ende des Jahres werden weitere sechs Maschinen umgerüstet. Alle weiteren neu bestellten Boeing 777 der Emirates werden bereits mit den neuen Sitzen ausgeliefert und der Rest der verbleibenden 12 Maschinen des Typs 777-300 werden bis Anfang 2008 auf die neue Business Class umgerüstet.
Die neue Business Class der Emirates Die neuen Liegesitze der Business Class werden mit einer Massagefunktion und großen Trennwänden für eine gute Privatsphäre ausgestattet sein. Die über 600 Kanäle des Onboard-Entertainmentsystems können von den Fluggästen auf 19 Zoll Bildschirmen betrachtet werden.
Hersteller der Sitze ist die US-amerikanische Firma B/E Aerospace.

25.08.

Terroristen sind keine Vielflieger

Dieses Fazit zieht jedenfalls die EU-Kommission, die sich gerade Gedanken um ein EU-weites System zum Austausch von Flugdaten macht. Denkbar wäre eine Art Positiv-Liste von Geschäftsreisenden, die ihre biometrischen Daten zur Verfügung stellen und damit dann auch zügiger bei den Sicherheitskontrollen abgefertigt werden könnten.
Weitere Informationen bei diepresse.com.

24.08.

Noch bis Ende des Jahres Internet an Bord der Lufthansa

Wie ein Sprecher der Lufthansa in Frankfurt verkündete, hat Boeing die Zusage an Lufthansa gegeben, den Betrieb des Internetdiensts Connexion noch bis Ende des Jahres aufrecht zu erhalten.
Wie die Zukunft für Onlineaktivitäten während des Fluges aussieht blieb allerdings offen, der Sprecher verwies lediglich auf die WLAN-Zugänge auf den Flughäfen.

via heise.de

24.08.

Vielflieger versucht WLAN an Bord durch Petition zu stoppen

Mit der Einreichung einer Petition an den deutschen Bundestag möchte ein elektrosensibler Vielflieger die Zustimmung für WLAN-Netze an Bord deutscher Flugzeuge kippen.
Zitat aus der Petition, die bis zum 13. September via Internet von Bundesbürgern unterzeichtet werden kann:

… So bemerke ich DECT-Telefonsysteme im Raum lange bevor ich sie sehe. Wenn ich mit dem Oberkörper auf weniger als 1 Meter an die Basisstation solcher Systeme herangehe, bekomme ich starke Herzrhythmusstörungen und stechendes Ohrenweh; wenn
ich zufällig mit den Nieren herangehe, ist mir stundenlang extrem übel. …

Gutes Timing, wenn sich das nicht mit dem Rückzug von Connexion sowieso erst einmal erledigt hat 😉

23.08.

Privatjet-Betreiber: Profiteure der aktuellen Terrorangst

Wie das Handelsblatt aktuell schreibt, sind – jedenfalls für Geschäftsreisende – private Jet Charter Gesellschaften die Profiteure der aktuellen Bedrohung durch den internationalen Terror. Grund genug, sich die beiden Hauptakteuere in diesem Bereich der Privatjets näher anzuschauen.

NetJets
NetJets Inc. wurde 1964 unter dem Firmennamen Executive Jet als weltweit erste Gesellschaft für den Charter von Business Jets gegründet. Momentan kann NetJets über eine Flotte von 637 Flugzeugen verfügen, von kleineren Modellen, wie der Cessna Citation Bravo mit sieben Sitzplätzen bis zu größeren Flugzeugen, wie einer Boeing Business Jet mit Platz für 18 Passagiere.
Die Flugzeuge von NetJets legten 2005 mit ca. 300.000 Flugbewegungen über 100 Millionen Flugmeilen zurück.
Neben der Charter pro Flug gibt es bei NetJets noch zwei Möglichkeiten ganze Kontingente an Flugzeit zu kaufen. Zum Einen kann ein festes Kontingent an Flugstunden pro Jahr gebucht werden („fractional aircraft ownership„) oder mit der Marquis Jet Card 25 Stunden Flugzeit gekauft werden, die über das Jahr abgeflogen werden können.

Air Partner
Air Partner wurde 1961 unter dem Namen Air London am Flughafen Gatwick gegründet. Zur Zeit der Gründung bestand allerdings der Hauptgeschäftszweig in der Umschulung von Militärpiloten für die zivile Luftfahrt. Erst in den 80er Jahren wurde die Wandlung zum Flugzeugcharterer vollzogen.
Die Charterflotte von Air Partner ist bestückt mit kleineren Flugzeugmustern, wie einer Hawker 400XP für sechs Passagiere bis hin zu den größeren Varianten, wie einer Challenger 850 mit Platz für 14 Fluggäste.
Wie auch NetJets bietet Air Partner mit der Jet Card feste Stundenkontingente für Charterflüge an. Mindestabnahme sind 25 Stunden Flugzeit.
Daneben bietet Air Partner aber auch den Charter von Grossraumflugzeugen an. Hierfür greift die Firma auf Jets von renomierten Fluggesellschaften zurück.

22.08.

Alternativen zu Heathrow

Wer in den letzten Tagen über London Heathrow geflogen ist, der weiss ein Lied davon zu singen: Die strikten Sicherheitsvorkehrungen.
Spiegel-Online schreibt heute über Alternativen zu Heathrow als Drehkreuz für Langstreckenflüge.
Für Flüge in die USA gibt es in Frankfurt, Paris oder Madrid nur unwesentlich weniger Abflüge als in London. Für Asien bietet sich neben Frankfurt auch München an, da auch dort eine nennenswerte Anzahl von Fluggesellschaften Direktflüge anbieten.
Australien ist traditionell gut mit London verbunden, allerdings sind bei der Länge des Fluges die meisten Passagiere auch gewillt einen Stop zwischendurch in Kauf zu nehmen. So gesehen gibt es gute Möglichkeiten über Bangkok, Singapur, Hongkong oder Dubai.
Für Abflüge nach Mittel- oder Südamerika sind Madrid und Lissabon gute Alternativen und zu guter Letzt gibt es viele Abflüge nach Afrika von Paris, Brüssel und Lissabon.
Allerdings verschweigt der Artikel auch nicht, daß diese Alternativ-Drehkreuze wohl in der näheren Zukunft auch striktere Sicherheitsvorkehrungen treffen werden.

21.08.

Verzweifelt gesucht: Eine Übersicht mit Flughafen Lounges

Wer einiges an Zeit zwischen zwei Flügen am Flughafen zur Verfügung hat, der lernt sie zu schätzen: Lounges an Flughafen. Eigentlich schade, das es anscheinend keinen Dienst im Internet gibt, bei dem man im Vorfeld schon mal prüfen kann, wie es um die Qualität des „Warteraumes“ für gute Kunden aussieht.
Eine Topliste der Airport Lounges gibt Forbes anscheinend regelmäßig heraus. Die 2005er Liste findet man hier. So lernt man dort, daß asiatische Airlines beim Service wie immer die Nase vorn haben – die US-amerikanischen Airlines finden sich nicht unter den ersten Zehn. Wohl ein Ergebnis der Einsparversuche der letzten Jahre.
Bei Skytrax findet sich immerhin eine umfangreiche Liste von Erfahrungsberichten zu einzelnen Lounges, allerdings zum grössten Teil etwas veraltet.
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia listet – wenn auch ziemlich unvollständig – Airlines mit eigenen Lounges auf.

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